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Gesucht: Junge Menschen, die etwas verändern wollen

Jugendliche entwickeln bei Zukunftswerkstatt der KFJ Taunus Ideen für eine neue Kirche
Gesucht: Junge Menschen, die etwas verändern wollen
Gesucht: Junge Menschen, die etwas verändern wollen
© pixabay.com

Lust, mit neuen Ideen die Kirche zu verändern? Die Katholische Fachstelle für Jugendarbeit im Taunus will das mit jungen Menschen von 16 bis 25 Jahren und einer Zukunftswerkstatt am Samstag, 13. April, 10 bis 17 Uhr, ausprobieren. Jugendliche aus dem Main- und Hochtaunus entwickeln in der Schule am Vincenzhaus in Hofheim neue und frische Ideen von Kirche. Unterstützt werden sie dabei von Coaches der Fraport AG, die nach der „Design Thinking“-Methode arbeiten. In einem Pitch am Nachmittag stellen alle Teams ihre Ideen einer Jury vor. Die Zukunftswerkstatt steht unter dem Titel „Jugend und Kirchenentwicklung“. Mit dabei an diesem Tag sind auch Bischof Georg Bätzing und Christof May, Bischofsvikar für Kirchenentwicklung.

„Die Idee zur Zukunftswerkstatt kommt von den Jugendlichen selbst. Sie haben viele kreative Ideen, die sie in den Prozess der Kirchenentwicklung einbringen wollen“, erklärt Daniel Dere, Leiter der KFJ Taunus. Oftmals seien sie aber nicht genug im Blick. Bei der Zukunftswerkstatt werde das anders sein. Hier stünden die Jugendlichen und ihre Ideen im Mittelpunkt. „Wir wollen ihnen mit der Zukunftswerkstatt einen kreativen Rahmen bieten, um gemeinsam mit Entscheidungsträgern des Bistums zu experimentieren und Neues auszuprobieren. Das wird eine spannende Erfahrung sowohl für die Jugendlichen als auch für uns als Organisatoren.“ Die KFJ setze für die Zukunftswerkstatt bewusst auf eine Kooperation mit einer nicht-kirchlichen Organisation und auf eine Methode, die bisher nicht von kirchlichen Einrichtungen genutzt wird.

Die Veranstaltung richtet sich an Jugendliche und junge Menschen aus dem Main- und Hochtaunus. Interessenten können sich bei Lena Böhlert unter l.boehlert@bistumbistumlimburglimburg.de anmelden. Mehr Informationen im Flyer

Design Thinking wird von vielen internationalen Unternehmen und Organisationen als Projekt-, Innovations- und Entwicklungsmethode genutzt. Menschen unterschiedlicher Disziplinen und Fachrichtungen arbeiten in einem kreativitätsfördernden Umfeld zusammen und entwickeln ausgehend von einer gemeinsamen Fragestellung Konzepte. Dabei werden Bedürfnisse und Motivationen der Menschen berücksichtigt.